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Einkaufsteams in Unternehmen stehen unter wachsendem Druck. Sie müssen messbare Erfolge vorweisen, von Ersparnissen über schnellere Abläufe bis hin zu besseren Lieferantenleistungen. Doch diese Ergebnisse über globale Standorte hinweg zu vergleichen, ist oft schwerer als gedacht.

Daten liegen häufig in verteilten Systemen. Das macht es mühsam, eine klare Basis für Kennzahlen zu schaffen. Gleichzeitig bleiben externe Vergleichswerte oft unklar. Führungskräfte wissen daher kaum, ob ihr Team im Marktvergleich vorn liegt oder zurückfällt.

Die gute Nachricht: Das Benchmarking in der Beschaffung hat sich weiterentwickelt. Es ist nicht mehr auf einmalige Berichte oder grobe Branchendurchschnitte beschränkt. Heute erfolgt der Vergleich kontinuierlich, vielseitig und direkt in modernen Plattformen.

Das bedeutet für Sie: Echtzeit-Einblicke in Kosten, Tempo und Compliance im Vergleich zum Wettbewerb oder zu internen Zielen. Sie müssen nicht mehr Monate auf eine Studie warten.

Dieser Blog dient als Praxis-Leitfaden für modernes Benchmarking in der Beschaffung. Statt grauer Theorie zeigen wir Ihnen, wie Sie Benchmarking nutzen, um Prozesse vom Einkauf bis zur Zahlung konkret zu verbessern.

Zentrale Punkte

  • Modernes Procurement-Benchmarking muss kontinuierlich und multidimensional sein, um Kosten, Speed, Qualität und Risiken in Echtzeit zu tracken.
  • Erfolg braucht saubere Daten und echte Vergleiche mit Branchenkollegen, um messbare Fortschritte zu erzielen.
  • Die Einbindung von Beschaffungs-Benchmarking in eine KI-gestützte Plattform hilft dabei, Lücken schnell zu schließen und die Effizienz langfristig zu sichern.

Warum klassisches Benchmarking in der Beschaffung nicht mehr ausreicht

Veraltete Methoden wie statische PDFs, jährliche Umfragen oder Berater-Audits halten mit dem heutigen Tempo nicht mehr Schritt. Bis ein Bericht fertig ist, haben sich die Märkte, die Lieferanten und Ihre eigenen Prozesse längst verändert.

Laut der aktuellen Kearney-Studie erzielen Unternehmen deutlich höhere Gewinne bei Effizienz und Wertschöpfung, wenn sie auf moderne Analysen setzen. Wer auf kontinuierliches Beschaffungs-Benchmarking vertraut, ist der Konkurrenz, die noch mit alten Tools arbeitet, weit voraus.

Deshalb muss sich das Benchmarking in der Beschaffung zu einer automatisierten Disziplin entwickeln, die fest in den Arbeitsalltag integriert ist.

Ein Beispiel: Statt veraltete PDF-Berichte mit aktuellen Zahlen zu vergleichen, können Nutzer moderner Plattformen die Zykluszeiten von Bestellungen weltweit in Echtzeit prüfen. Verzögerungen durch bestimmte Freigaben lassen sich so sofort im System finden.

Anstatt ein Jahr auf den Vergleich eines Beraters zu warten, erhalten Sie Kennzahlen sofort. Sie sehen direkt, wo Sie stehen, und können schneller handeln. Richtig eingesetzt, fördert dieses Benchmarking in der Beschaffung die Leistung und hilft beim Wandel des gesamten Bereichs.

Doch wie schwer ist die Einführung? Mit dem richtigen Plan ist es einfacher als gedacht. Der nächste Abschnitt führt Sie Schritt für Schritt durch den Prozess.

Der Prozess für Benchmarking in der Beschaffung

In diesem Abschnitt zeigen wir fünf praxisnahe Schritte, mit denen Sie ein modernes System aufbauen, ganz ohne den Einsatz teurer Berater.

Schritt 1: Kennzahlen definieren, die wirklich zählen

Ein guter Prozess beginnt mit einer klaren Auswahl der Metriken, die den Unternehmenswert steigern. Konzentrieren Sie sich auf einige wesentliche Kennzahlen für das Benchmarking in der Beschaffung, die direkt mit Effizienz, Qualität und Kostenkontrolle verknüpft sind. Dazu gehören:

  • Kosten pro Bestellung: Ein Maß für die operative Effizienz und den Aufwand pro Auftrag.
  • Zykluszeit der Bestellung: Von der Anforderung bis zur Erfüllung zeigt dieser Wert Ihre Agilität und die Zufriedenheit der Partner.
  • Lieferanten-Fehlerquote: Wichtig für die Produktqualität, die Lieferkette und versteckte Kosten durch schlechte Leistung.
  • Gesamtkosten der Beschaffung: Ein ganzheitlicher Wert, der neben dem Preis auch Verwaltung, Logistik und Qualität im gesamten Prozess umfasst.

Verknüpfen Sie diese KPIs unbedingt mit Ihren Geschäftszielen, wie der Senkung von Fixkosten, der Verbesserung des Cashflows oder der Risikominimierung.

Schritt 2: Daten zentralisieren und bereinigen

Metriken für das Beschaffungs-Benchmarking sind unzuverlässig, wenn Daten in verschiedenen ERP-Systemen oder Tabellen isoliert liegen. Wenn Systeme nicht vernetzt sind, kann man den Zahlen nicht trauen. Eine schlechte Datenintegration führt zu falschen Vergleichen und verdeckt genau die Probleme, die Sie eigentlich lösen wollen.

Um die Datenqualität zu sichern, müssen Sie Ihre Daten zentralisieren und vereinheitlichen. Eine moderne Plattform ersetzt das zeitaufwendige manuelle Abgleichen und sorgt dafür, dass Berichte verlässlich und vertrauenswürdig bleiben.

In Systemen wie Ivalua werden Daten aus mehreren ERPs automatisch über Stammdatenmodelle bereinigt. Lieferantennamen, Kategorien und Ausgaben sind über alle Regionen hinweg einheitlich. Das macht das Benchmarking in der Beschaffung präzise und liefert echte Entscheidungshilfen.

Eine saubere Datenbasis erlaubt es Ihnen zudem, komplexe Werte wie die Beschaffungseffizienz zu berechnen. So erhalten Sie eine differenzierte Sicht auf die Leistung und können Vergleiche über Geschäftsbereiche hinweg auf Basis einer einzigen Datenquelle ziehen.

Schritt 3: Die richtigen Vergleichsgruppen wählen

Im nächsten Schritt wählen Sie sinnvolle Gruppen für den Vergleich aus. Internes Benchmarking in der Beschaffung, bei dem Sie Leistungen über Kategorien, Regionen oder Einheiten hinweg vergleichen, ist sehr wertvoll. So sehen Sie genau, wo Sie sich gezielt verbessern können. Externe Benchmarks helfen Ihnen zusätzlich zu verstehen, wie Sie im Branchenvergleich abschneiden.

Verlässliche Quellen sind hierbei entscheidend. Organisationen wie PWC veröffentlichen etwa Kennzahlen, die zeigen, was Weltklasse-Beschaffung bei Zeit, Kosten und Effizienz bedeutet. Die Kombination dieser externen Werte mit Ihren internen Daten ergibt ein realistisches Bild Ihrer Position.

Schritt 4: Lücken und Ausreißer finden

Mit soliden Daten und relevanten Vergleichswerten zeigt sich der wahre Nutzen: Sie finden Leistungslücken und Engpässe. Das Ziel ist es, genau zu prüfen, wo Prozesse stocken oder die Leistung stark von den Erwartungen abweicht.

Eine strukturierte Analyse im Rahmen einer Reifegradprüfung zeigt Ihnen, ob die Probleme durch veraltete Abläufe, schlechte Lieferanten oder mangelnde Datenqualität entstehen.

Moderne Plattformen wie Ivalua vereinfachen diesen Schritt. Sie helfen dabei, Best Practices direkt umzusetzen. Dashboards markieren Ausreißer – etwa Fehlerquoten, die über der Norm liegen. Das ermöglicht es den Teams, direkt aus dem Bericht für das Beschaffungs-Benchmarking heraus Korrekturmaßnahmen einzuleiten.

Schritt 5: Erkenntnisse in kontinuierliche Verbesserung umwandeln

Während klassische Methoden nach der Diagnose stoppen, helfen Plattformen wie Ivalua dabei, Vergleiche direkt in fortlaufende Verbesserungsprozesse einzubinden. Betrachten Sie das Benchmarking in der Beschaffung nicht als einmalige Prüfung. Durch Automatisierung und Live-Dashboards bleibt Ihre Leistung dauerhaft an Ihren Zielen ausgerichtet.

Ein Beispiel: Sobald Nutzer ihre Durchlaufzeiten für Bestellungen nach Kategorien verglichen haben, können sie automatische Warnungen einrichten. Diese schlagen an, wenn Anforderungen von den Zeitplänen abweichen. Solche Signale dienen als Echtzeit-Leitplanken. So korrigieren Sie Fehler, bevor sie zu strukturellen Problemen werden. Dies ist ein wesentlich proaktiverer Ansatz für das Management Ihrer Lieferkette.

Durch die Verknüpfung von klaren Leistungskennzahlen, verlässlichen Datenquellen und Prozessautomatisierung verankern Sie das Benchmarking in der Beschaffung fest in den täglichen Entscheidungsprozessen Ihres Unternehmens.

Diese bewährten Methoden erleichtern die Umsetzung spürbar. Dennoch sollten Sie wissen, an welchen Stellen Ihre Bemühungen ins Leere laufen könnten. Im nächsten Abschnitt untersuchen wir, wie Sie typische Fallstricke vermeiden.

Warum Benchmarking in der Beschaffung oft wirkungslos bleibt

Trotz guter Absichten bleiben viele Projekte hinter den gewünschten Veränderungen zurück. Häufig vermitteln typische Fallstricke ein trügerisches Gefühl von Sicherheit. Im Folgenden sehen Sie einige Gründe, warum Benchmarking scheitern kann:

Die falschen Kennzahlen messen

Ein häufiger Fehler besteht darin, sich auf aktivitätsbasierte statt auf wirkungsorientierte Kennzahlen zu konzentrieren. Zum Beispiel mag die bloße Anzahl der Lieferanten nach Wachstum aussehen. Ohne ein gezieltes Beschaffungs-Benchmarking zur Lieferantenleistung wissen Sie jedoch nicht, ob diese Partner auch Qualität und Zuverlässigkeit liefern.

Ähnlich verhält es sich mit den verwalteten Ausgaben. Diese Kennzahl wird oft als Erfolg gewertet, bleibt aber unvollständig, wenn sie nicht mit Ergebnissen wie Fehlerquoten, Zykluszeiten oder tatsächlichen Einsparungen verknüpft wird. Effektives Benchmarking in der Beschaffung hängt davon ab, Prioritäten bei Kennzahlen zu setzen, die sich direkt auf das Unternehmensergebnis auswirken, zum Beispiel Kosten, Risiken und die Performance der Lieferanten.

Statische Berichte, die sofort veralten

Ein weiterer Stolperstein ist die Abhängigkeit von statischen Berichten, wie etwa PDFs von Beratern oder Umfrageergebnissen. Solche Momentaufnahmen veralten schnell und auf Basis alter Daten lassen sich keine guten Entscheidungen treffen.

Was Sie stattdessen benötigen, ist eine Sichtbarkeit darüber, wie sich Kennzahlen wöchentlich verändern, nicht nur jährlich. Moderne Plattformen lösen dieses Problem, indem sie das Benchmarking in der Beschaffung direkt in Dashboards und Arbeitsabläufe integrieren. So können Sie Leistungswerte über Regionen, Kategorien oder Zeiträume hinweg sofort vergleichen und schneller handeln.

Das „Warum“ hinter den Zahlen fehlt

Selbst wenn Teams die richtigen KPIs mit aktuellen Daten verfolgen, beschränken sie sich oft auf oberflächliche Vergleiche. Benchmarking ist jedoch nur dann wertvoll, wenn es Veränderungen anstößt. Das erfordert ein Verständnis der Ursachen.

Eine Zykluszeit, die länger ist als die Ihrer Wettbewerber, ist nur eine Zahl, solange Sie den Grund für die Verzögerung nicht kennen. Es könnte am Lieferanten liegen, aber auch an regionalen Engpässen bei Freigaben oder an zu komplexen Verträgen. Moderne Plattformen verknüpfen Ergebnisse direkt mit Prozess- und Lieferantenmerkmalen. So können Sie das Problem schnell diagnostizieren und eine Lösung entwickeln.

Nachdem wir nun die typischen Fehler beleuchtet haben, schauen wir uns an, wie Benchmarking aussieht, wenn man es richtig angeht.

So sieht multidimensionales Benchmarking in der Beschaffung heute aus

Echtzeit-Benchmarking bedeutet, kontinuierlich Live-Daten aus Ihren eigenen Systemen zu nutzen. Jede Bestellung, jede Genehmigung und jede Lieferantenlieferung fließt direkt in den Prozess für das Benchmarking in der Beschaffung ein. So erhalten Sie jederzeit ein aktuelles Bild Ihrer Position.

Benchmarking muss zudem mehrdimensional sein. Traditionelle Methoden konzentrierten sich oft nur auf Einsparungen. Ebenso wichtig sind jedoch Geschwindigkeit, Risiko, ESG-Kriterien und die Lieferantenqualität. Indem Sie mehrere Prioritäten gleichzeitig vergleichen, erhalten Sie ein vollständiges Bild Ihres Reifegrades.

Moderne Plattformen wie Ivalua ermöglichen dies, indem sie operative Daten in integrierten Dashboards zusammenführen. Diese zeigen die quartalsweise Performance, markieren Ausreißer und ermöglichen den Vergleich mit Branchenkollegen.

Durch die Nutzung von Automatisierung und bewährten Methoden wird das Beschaffungs-Benchmarking zu einem dauerhaften Motor für Ihre Leistungssteigerung. 

Hier erfahren Sie, warum Kennzahlen zu Kosten, Tempo und Risiko entscheidende Bestandteile eines mehrdimensionalen Ansatzes sind:

Kosten: Gesamtkosten der Beschaffung über alle Kategorien hinweg

Um die Gesamtkosten zu verstehen, müssen Sie über den reinen Listenpreis hinausblicken und jede Ausgabe erfassen, die beim Erwerb von Waren und Dienstleistungen anfällt.

  • Direkte Ausgaben: Bei Materialien oder Komponenten für die Produktion zählen neben dem Stückpreis auch Logistik, Qualitätskontrolle und die Zuverlässigkeit des Lieferanten.
  • Indirekte Ausgaben: Bei Bürobedarf oder IT-Dienstleistungen sind oft der Verwaltungsaufwand und ineffiziente Prozesse die größten Kostentreiber.
  • Dienstleistungen: Hier spielen Vertragsmanagement, Compliance und die Qualität der Arbeitskraft eine entscheidende Rolle für den Gesamtwert.

Indem Sie die Analyse von direkten und indirekten Ausgaben sowie Dienstleistungen in einer Ansicht vereinen, erhalten Führungskräfte ein realistisches Bild der wahren Kosten. Dies ermöglicht smartere Verhandlungen und eine bessere Budgetplanung.

Geschwindigkeit: Durchlaufzeiten über alle Prozessschritte hinweg

Geschwindigkeit ist einer der klarsten Indikatoren für die Effizienz im Einkauf. Die Messung der Zykluszeit von der Bestellanforderung bis zur Erstellung der Bestellung zeigt auf, wie schnell Bedarfe in verbindliche Lieferantenzusagen umgewandelt werden.

Ebenso macht das Tracking von Lieferanten-Vorlaufzeiten oder der Intervalle von der Bestellung bis zur Rechnung (und von der Rechnung bis zur Zahlung) deutlich, wo die Abstimmung zwischen Finanzen und Einkauf hakt. Ein gezieltes Benchmarking in der Beschaffung ermöglicht es Teams, diese Schritte zu analysieren und die Durchlaufzeiten im gesamten Source-to-Pay-Prozess zu verkürzen.

In Ivalua können Nutzer die Bearbeitungszeiten für Anforderungen und Rechnungen über verschiedene Geschäftsbereiche hinweg in Echtzeit verfolgen. Wenn die Finanzabteilung eine Verzögerung feststellt, kann sie direkt bis zum genauen Genehmigungsschritt oder dem verursachenden Lieferanten vordringen und Korrekturmaßnahmen in der Plattform einleiten.

Risiko: Lieferanten- und ESG-Performance

Um ein aussagekräftiges Beschaffungs-Benchmarking für die Lieferantenleistung zu etablieren, sollten Scorecards mit Daten von Drittanbietern kombiniert werden. Dies umfasst Qualität, Liefertreue und finanzielle Stabilität. Auch die ESG-Performance ist eine kritische Dimension: Käufer sollten Arbeitspraktiken, CO2-Bilanz und ethische Beschaffung neben traditionellen Kennzahlen bewerten.

Plattformen wie Ivalua führen all dies zusammen, indem sie interne und externe Daten auf einheitlichen Lieferanten-Scorecards bündeln. Auf diese Weise können Sie Anbieter nach Region und Kategorie vergleichen, sie dem Branchendurchschnitt gegenüberstellen und Lücken identifizieren, die die Versorgungssicherheit oder den Ruf der Marke gefährden könnten.

Diese Erkenntnisse ermöglichen es Ihren Strategie- und Einkaufsteams, das Lieferantenportfolio zu optimieren und verantwortungsvolle Partner zu priorisieren.

Künstliche Intelligenz (KI) spielt eine große Rolle bei der Modernisierung Ihrer Methoden für das Benchmarking in der Beschaffung. Der nächste Abschnitt erläutert, wie das funktioniert.

Wie KI das Benchmarking in der Beschaffung massiv beschleunigt

Traditionelles Benchmarking war schon immer rückwärtsgewandt: Berichte, Umfragen oder Audits durch Berater liefern Ergebnisse oft erst Monate nach dem eigentlichen Geschehen. Mit KI können Einkaufsteams endlich eine vorausschauende, kontinuierliche Leistungsüberwachung einführen, die mit dem Tempo des Marktes Schritt hält.

Nehmen wir die Ausgabenklassifizierung als Beispiel. Anstatt Transaktionen manuell zu kodieren, kann eine KI-gestützte Automatisierung genutzt werden, um Ausgaben automatisch zu kategorisieren. Zudem lassen sich Anomalien bei Lieferantenaktivitäten frühzeitig markieren, noch bevor sie den laufenden Betrieb beeinträchtigen.

In Ivalua beispielsweise liefert die KI direkt innerhalb der P2P-Workflows wertvolle Erkenntnisse für das Benchmarking in der Beschaffung. Wenn etwa die IT-Ausgaben in einer bestimmten Region ungewöhnlich lange Zykluszeiten aufweisen, können die Teams die Ursache sofort identifizieren und direkt in der Plattform beheben.

KI-gestützte Dashboards gehen noch einen Schritt weiter: Sie vergleichen Ihre wichtigsten KPIs mit anonymisierten Daten anderer Unternehmen. Dies ermöglicht eine Echtzeit-Lückenanalyse, ohne dass Sie auf externe Berater warten müssen.

Durch die Einbindung von KI in das Benchmarking in der Beschaffung profitieren Sie von dauerhafter Transparenz, kontextbezogenen Einblicken und automatisierten Rückkopplungsschleifen. Das Ergebnis ist nicht einfach nur mehr Datenmaterial, sondern klügeres und schnelleres Handeln. Erfahren Sie mehr darüber, wie KI diese Prozesse verbessert.

Unternehmen profitieren bereits heute von KI im Einkauf, darunter auch der globale Spezialversicherer Hiscox.

Fallstudie: Wie Hiscox den Anteil des verwalteten Ausgaben auf 60 % steigerte

Hiscox startete eine digitale Transformation in der Beschaffung, um ein vollständig vernetztes und datengesteuertes Ökosystem für die Lieferkette aufzubauen. Vor der Einführung von Ivalua fehlte dem Team eine zentrale Plattform, die unternehmensweite Prozesse effektiv unterstützen konnte.

Da Hiscox in einem stark regulierten Umfeld agiert, sah sich das Unternehmen mit einer wachsenden Komplexität in den Bereichen Due Diligence, Drittanbieterrisiken und Nachhaltigkeit konfrontiert. Manuelle Ansätze für Compliance und Risikomanagement waren nicht mehr tragbar. Dies verdeutlichte die Notwendigkeit für Echtzeit-Integration, Automatisierung und Transparenz über alle Systeme, Lieferanten und Stakeholder hinweg.

Ausgehend von einer Basis von lediglich 20 % Transparenz in der Ausgabenanalyse nutzte Hiscox Ivalua, um das Risikomanagement und das Benchmarking in der Beschaffung zu modernisieren. In nur zwei Jahren stieg der Anteil des aktiv verwalteten Volumens auf 60 %, wobei Ziele von 80–90 % bereits fest im Blick sind.

Die vereinheitlichte Plattform von Ivalua bildet heute das Fundament für die Bereiche Source-to-Contract und Procure-to-Pay. Gleichzeitig fließen automatisierte Due-Diligence-Prüfungen und Risikobewertungen direkt in das FSQS-System ein, was die Lieferantenüberwachung erheblich vereinfacht.

Die Plattform stärkt zudem die regulatorische Bereitschaft im Hinblick auf die DORA-Compliance, verankert ESG-Bewertungen in den Sourcing-Workflows und integriert Trustpair zur Vermeidung von Zahlungsbetrug.

Beschaffungs-Benchmarking ohne Umsetzung kostet Sie die Marktführerschaft

Modernes Benchmarking in der Beschaffung darf kein einmaliges Audit sein. Es muss als dauerhafte Funktion etabliert werden, die kontinuierliche Verbesserungen vorantreibt.

Indem Sie sich von statischen Berichten und Beraterumfragen lösen, können Sie Kosten, Tempo, Risiken und die ESG-Performance in Echtzeit überwachen. So identifizieren Sie Lücken frühzeitig und handeln proaktiv, bevor daraus strukturelle Probleme entstehen.

Plattformen wie Ivalua verankern das Benchmarking in der Beschaffung fest in den täglichen Arbeitsabläufen. Sie liefern Erkenntnisse über Dashboards, Warnmeldungen und Vergleiche mit Branchenkollegen, damit Ihre Teams die Unternehmensziele stets im Blick behalten. Lesen Sie den P2P-Benchmark-Report von Hackett, um zu erfahren, wie Ivalua ein Echtzeit-Benchmarking über alle Prioritäten im Einkauf hinweg ermöglicht.

<strong>Häufig gestellte Fragen zum Benchmarking in der Beschaffung</strong>


Ein effektives Benchmarking in der Beschaffung konzentriert sich auf ergebnisorientierte Kennzahlen statt auf rein statistische Werte. Zu den wichtigsten KPIs gehören die Durchlaufzeit von Bestellungen, die Kosten pro Bestellung, die Fehlerquote der Lieferanten sowie die Gesamtkosten der Beschaffung. Diese Kennzahlen sind direkt mit Effizienz, Resilienz und finanziellen Auswirkungen verknüpft und dienen daher als verlässliche Indikatoren für den Leistungsvergleich.





Eloise Barnum

Eloise Barnum

Senior Content Marketing Manager, Produktmarketing

Eloise Barnum leitet die globalen Content-Initiativen für das Produkt- und Kundenmarketing-Team bei Ivalua. Mit mehr als 15 Jahren Erfahrung in den Bereichen Technologie, SaaS, öffentlicher Sektor und Gesundheitswesen fördert sie die teamübergreifende Zusammenarbeit, um wirkungsvolle Produkt- und digitale Inhaltsstrategien zu entwickeln. Heute setzt sie generative KI-Tools ein, um Inhalte zu optimieren, die Marketing-Automatisierung zu rationalisieren und die ethische Nutzung von KI im Einklang mit Datenschutz- und Governance-Standards sicherzustellen. Verbinden Sie sich mit Eloise auf LinkedIn.

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