Die Zusammenarbeit mit Lieferanten wird oft als Soft Skill betrachtet. Doch im heutigen Unternehmensumfeld, in dem Verantwortliche im Einkauf jede Investition rechtfertigen müssen, hat Ihre Fähigkeit zur Zusammenarbeit mit Lieferanten einen enormen Einfluss auf Ihre Einkaufsstrategie.
Während Sie daran arbeiten, Lieferantenbeziehungen zu stärken, Risiken zu reduzieren und ESG-Ziele zu unterstützen, kämpfen Sie gleichzeitig mit fragmentierten Tools, inkonsistenten Daten und größtenteils manuellen Prozessen.
Auch wenn es naheliegend erscheint, dass die Zusammenarbeit mit Lieferanten Ihnen hilft, diese Herausforderungen zu bewältigen, fehlt den meisten Organisationen die Struktur und Transparenz, um sie zu messen oder ihren Wert gegenüber dem Management zu belegen. Ohne einen einheitlichen Überblick über Interaktionen mit Lieferanten, Performance und Ergebnisse ist es nahezu unmöglich, den Einfluss beziehungsweise den ROI auf das Unternehmen zu beziffern.
Dieser Leitfaden hilft Ihnen dabei, den Nutzen der Zusammenarbeit mit Lieferanten gegenüber Ihrem CFO und COO zu belegen. Dabei nutzen wir ein Framework aus Nachweisebenen, vier messbaren Bereichen, in denen bessere Zusammenarbeit einen direkten Einfluss auf die Geschäftsergebnisse hat:
- Operative Effizienz
- Risikominderung
- Leistungsverbesserung
- ESG-Ergebnisse
Nach der Lektüre dieses Leitfadens können Sie belegen, dass die Zusammenarbeit mit Lieferanten eine messbare, strategische Fähigkeit ist, die Ihre Organisation genauso verfolgen, optimieren und behandeln sollte wie jeden anderen Leistungshebel.
Zentrale Punkte
- Zusammenarbeit mit Lieferanten wird strategisch, wenn gemeinsame Daten, Echtzeit-Transparenz und einheitliche Prozesse sie stützen.
- Kontinuierliches Performance-Tracking und proaktive Kommunikation sind die Basis starker Zusammenarbeit mit Lieferanten.
- ROI zeigt sich erst, wenn Sie die Wirkung über operative Effizienz, Risiko, Performance und ESG hinweg belegen.
- Eine einheitliche S2P-Plattform wie Ivalua liefert dafür die messbaren Nachweise.
Warum die meisten Bemühungen um die Zusammenarbeit mit Lieferanten ihren Wert nicht belegen können
Einkaufsteams wissen um die Bedeutung der Zusammenarbeit mit Lieferanten, doch es ist schwer, deren Einfluss auf das Unternehmen zu belegen. Das liegt daran, dass die gesamte Kommunikation und Koordination zwischen dem Unternehmen und seinen Lieferanten in einer getrennten Umgebung stattfindet, der die Struktur für eine wirksame Messung fehlt. Hier sind drei zentrale Herausforderungen:
- Datensilos: Lieferanteninformationen sind über Legacy-Beschaffungssysteme, ERP-Systeme, E-Mail-Verläufe und Excel-Tabellen verstreut, sodass es nahezu unmöglich ist, Performance-Trends nachzuverfolgen oder bestimmte Aktivitäten mit messbaren Ergebnissen zu verknüpfen. Das Fehlen zentralisierter Daten schränkt die Echtzeit-Transparenz erheblich ein und erschwert es, Erkenntnisse zu gewinnen.
- Manuelle Einkaufssprozesse: Aktuellen Untersuchungen zufolge verbringen Einkaufsteams noch immer 71 % ihrer Zeit mit manuellen Aufgaben wie dem Nachverfolgen von Freigaben, der Verwaltung von Intake-Prozessen oder dem Abgleich von Daten. Das lässt kaum Zeit für die strategische Zusammenarbeit mit Lieferanten oder für aussagekräftige Analysen. Die Folge: Das mögliche Potenzial der Zusammenarbeit mit Lieferanten bleibt ungenutzt.
- Fehlende integrierte Messung: Häufig werden Lieferanten-Scorecards, Risikovorfälle, ESG-Initiativen und Ausgabenkennzahlen isoliert voneinander erfasst. Getrennte Kennzahlen lassen sich nur schwer analysieren, wodurch kaum erkennbar ist, wie sich die Zusammenarbeit direkt auf die Unternehmensleistung auswirkt.
Auch wenn die Zusammenarbeit grundsätzlich geschätzt wird, ist es schwierig, ihren tatsächlichen Wert in der Praxis zu belegen.
Was verursacht diese Lücken? Legacy-Beschaffungssysteme, die nicht dafür konzipiert wurden, Zusammenarbeit nachvollziehbar zu messen. Beschaffungsprozess zu optimieren und Investitionen in einheitliche Beschaffungsplattformen zu tätigen, kann dabei helfen, die Verbindung zwischen Zusammenarbeit und Geschäftserfolg herzustellen.
Wenn fragmentierte Daten die Transparenz der Lieferanten-Performance blockieren
Wenn Lieferantendaten über mehrere ERP-Systeme und getrennte Tabellen verstreut sind, lässt sich die Zusammenarbeit im Lieferantennetzwerk im großen Maßstab kaum noch managen. Warengruppenmanagerinnen und -manager haben keine Echtzeit-Einblicke in Lieferantenkapazitäten, Compliance oder Produktqualität und müssen Daten manuell aus verschiedenen Systemen zusammentragen.
Dieser Ansatz ist langsam und fehleranfällig, er verzögert Entscheidungen und untergräbt Vertrauen.
Kommt es zu einer Störung, können Teams nicht mit Zuversicht handeln, da sie mit unvollständigen Daten arbeiten. Eine gemeinsame Datenplattform ist entscheidend, um eine einheitliche Sicht auf die Wahrheit zu schaffen.
Dies gilt besonders für die mehrstufige Zusammenarbeit mit Lieferanten, bei der fehlende Transparenz über Sub-Tier-Partner es unmöglich macht zu erkennen, ob die Zusammenarbeit die Lieferzuverlässigkeit tatsächlich verbessert, Risiken reduziert oder Innovation beschleunigt.
Wirklich effektives Einkaufs- und Lieferketten-Management erfordert einen integrierten Ansatz, der Lieferantendaten, Workflows und Kennzahlen über Systeme und Ebenen hinweg verbindet. In einem solchen Umfeld lässt sich die Zusammenarbeit messen und ihre Rolle in der Einkaufsstrategie belegen.
Wie manuelle Workflows strategische Kapazitäten blockieren
Manuelle Aufgaben wie das Genehmigen von Anfragen, der Abgleich von Bestellungen oder das Abstimmen von Rechnungen kosten Teams, die ohnehin schon stark ausgelastet sind, enorm viel Zeit und Aufmerksamkeit. Und sie sind teuer: Jede Stunde, die für das Nachverfolgen von Genehmigenden oder das Korrigieren nicht übereinstimmender Bestellungen aufgewendet wird, fehlt für die Planung besserer Prozesse, das Erlernen von Strategien zur Risikominderung oder die Förderung von Innovation mit Lieferanten.
Ohne automatisierte Workflows ist die Zusammenarbeit mit Lieferanten eher reaktiv als proaktiv. Sie müssen sich darauf konzentrieren, Brände zu löschen, statt langfristigen Wert aufzubauen. Eigentlich könnten Sie strategische Planungsgespräche mit Ihren Lieferanten führen, stattdessen bearbeiten Sie Ausnahmefälle und leiten E-Mails weiter. Selbst wichtige Initiativen wie die Verbesserung des Onboarding-Prozesses für Lieferanten werden zurückgestellt.
Das Problem ist die Kapazität: Auch wenn Lieferantenbeziehungen großes Potenzial bieten, sind viele digitale Beschaffungssysteme nicht darauf ausgelegt, die notwendige Zusammenarbeit und Co-Innovation zu unterstützen. Was gebraucht wird, sind automatisierte Workflows, die den Aufwand von wenig wertschöpfenden, manuellen Aufgaben weg und hin zu Lieferantenpartnerschaften, Leistungsverbesserung und Innovation verlagern.
Im nächsten Abschnitt erklären wir, warum ein klarer, strukturierter Plan notwendig ist, um die Wirkung der Zusammenarbeit mit Lieferanten zu belegen. Außerdem zeigen wir, wie Sie das „Proof of Impact“-Framework anwenden.
Der Beweis, an dem die meisten Einkaufsteams scheitern
Um zu zeigen, dass gute Zusammenarbeit mit Lieferanten mehr als ein Soft Skill ist, müssen Sie ihren Wert messbar belegen. Dafür braucht es eine neue Perspektive auf die Bewertung ihres Nutzens: eine, die versteht, wie echte Zusammenarbeit zu besseren Geschäftsergebnissen führt. Unser „Proof of Impact“-Framework beschreibt vier messbare Ebenen, auf die sich effektive Zusammenarbeit mit Lieferanten auswirkt:
- Operative Effizienz
- Risikominderung
- Leistungsverbesserung
- ESG/Innovationsförderung
Jede Ebene erfordert eine einheitliche Plattform für die Zusammenarbeit mit Lieferanten, die integrierte Daten sowie Analysen nutzt, um gemeinsame Aktivitäten mit tatsächlichen Ergebnissen zu verknüpfen.
Genau hier hebt sich Ivalua von anderen Anbietern ab. Die meisten Tools ermöglichen Kommunikation. Doch nur wenige Softwarelösungen für die Zusammenarbeit mit Lieferanten bieten Echtzeit-Transparenz und die geschlossene Messschleife, die notwendig ist, um die Wirkung Ihrer Zusammenarbeit zu belegen.
Können Sie zeigen, dass ein gemeinsamer Planungsprozess die Lieferzuverlässigkeit verbessert hat? Dass Innovationen von Lieferanten den CO2-Fußabdruck reduziert oder die Time-to-Market verkürzt haben? Mit dem richtigen System können Sie das. Tatsächlich lässt sich damit ein dokumentierter, wiederholbarer Ansatz für die Zusammenarbeit entwickeln, der Resilienz und Wettbewerbsvorteile schafft und Zusammenarbeit in Nachweise verwandelt.
Operativer Nachweis: Durch effektive Zusammenarbeit, Durchlaufzeiten verkürzen und Genauigkeit erhöhen
Der operativer Nachweis ist die erste und grundlegendste Ebene der Wirkung von Zusammenarbeit mit Lieferanten. Er zeigt sich in messbaren Fortschritten bei der Geschwindigkeit im Einkauf und der Genauigkeit von Transaktionen, beides klare Indikatoren dafür, dass Verbesserungen der Einkaufsprozesse tatsächlich wirken.
Wenn Sie mithilfe einer einheitlichen S2P-Plattform mit Lieferanten zusammenarbeiten, verschwinden Unsicherheiten und Verzögerungen. Automatisierung im Einkauf rationalisiert den Prozess der Bestellerstellung, des Rechnungsabgleichs und der Bearbeitung von Ausnahmefällen und beseitigt so manuelle Reibungsverluste im Tagesgeschäft. Als Benchmark sollten Sie 95 % oder mehr berührungslose Rechnungsbearbeitung sowie Durchlaufzeiten von der Bestellanforderung bis zur Bestellung von weniger als 48 Stunden anstreben.
Die Verbesserungen, die Sie mit einer S2P-Plattform wie Ivalua erzielen können, sind konkret spürbar. Unsere Kundinnen und Kunden berichten von höheren Abgleichsquoten zwischen Bestellungen und Rechnungen, weniger Genehmigungsengpässen und schnellerer Problemlösung.
Dank automatisierter Rechnungsverarbeitung und zentralisierter Daten müssen Sie fehlende Informationen nicht mehr nachverfolgen oder sich durch isolierte Systeme wühlen, um das Benötigte zu finden. Echtzeit-KPIs zeigen Ihnen zudem frühzeitig, wann Sie eingreifen sollten, statt erst zu reagieren, wenn ein Problem bereits da ist.
Kurz gesagt: Wenn Zusammenarbeit fest in die Transaktionsebene eingebettet ist, wird jede Bestellung, jede Rechnung und jede Genehmigung Teil eines messbaren Wertstroms.
Risikonachweis: Risiken stoppen, bevor sie teuer werden
Für den Risikonachweis wechseln Sie von reaktivem zu proaktivem Risikomanagement. So reduzieren Sie Störungen, Compliance-Lücken und Prüfungsfehler bei Lieferanten. In der Praxis bedeutet das, klare Kennzahlen im Blick zu behalten:
- Weniger Risikoereignisse (wie finanzielle Instabilität, Qualitätsmängel oder verspätete Lieferungen)
- Höhere Abschlussquoten bei der Compliance (Zertifizierungen, behördliche Meldungen)
- Audit-Trail-Abdeckung sowie wirksamere Frühwarnsysteme.
Mit Lieferanten-Performance-Tracking und Strategien für das Risikomanagement können Sie die Zusammenarbeit und Überwachung direkt mit Geschäftsergebnissen verknüpfen. Das hilft, Störungen zu vermeiden: Laut SAGE Journals konnten Unternehmen, die Risikoüberwachung und Funktionen zur Zusammenarbeit integriert haben, Lieferkettenstörungen um 36 % reduzieren.
Eine einheitliche Plattform für das Lieferantenbeziehungsmanagement wie Ivalua zentralisiert Lieferantendaten, integriert Risikosignale über alle Ebenen hinweg und liefert auditfähige Erkenntnisse. Ein Hersteller nutzte Ivalua, um 98 % der Gesamtausgaben über primäre Lieferanten und Sub-Tiers hinweg zu analysieren und vollständige Transparenz über Lieferanten-Performance, Risikoexposition und Resilienz der Lieferanten zu gewinnen.

Leistungsnachweis: Scorecards, die messbare Verbesserungen vorantreiben
Der Leistungsnachweis zeigt sich in greifbaren Ergebnissen: Scorecards, Einsparungen und starker Lieferperformance. Zu den wichtigsten Kennzahlen zählen die quartalsweise Verbesserung der Lieferanten-Scorecards, verhandelte Einsparungen im Verhältnis zu den Ausgangsausgaben, höhere Liefertreue sowie reduzierte Qualitätsmängel.
Eine in den SAGE Journals veröffentlichte Studie ergab, dass Unternehmen, die digitale Dashboards zur Lieferanten-Performance nutzten, eine Verbesserung der Beschaffungseffizienz von bis zu 19 % erzielten, während Maßnahmen zur Zusammenarbeit direkt zu einer Steigerung der Liefertreue um 22 % beitrugen. Ein sinnvoller Benchmark für leistungsstarke Organisationen ist eine jährliche Verbesserung der Lieferanten-Scorecards um mehr als 10 % sowie eine Liefertreue von über 95 %.
Mit einer soliden Segmentierungsstrategie für Lieferanten können Sie Lieferanten-Performance-Tracking nutzen, um wertvolle Lieferanten zu priorisieren und kontinuierliche Verbesserung voranzutreiben.
Zum Beispiel hat Chassis Brakes International seine Lieferantenbasis durch die Konsolidierung strategischer Sourcing-Partnerschaften um mehr als 50 % reduziert. Das Unternehmen profitiert nun außerdem von besserer Verhandlungsmacht und einfacherem Lieferantenmanagement, klarer Ausgabenanalyse und höherer Transparenz über die Lieferanten-Performance.
Die Module für Performance Management und Analytics von Ivalua geben Einkäuferinnen und Einkäufern sowie Lieferanten sofortiges Feedback. Indem Ivalua das Beziehungsmanagement fest in die Plattform integriert, können Käufer und Lieferanten ihren Fortschritt in Echtzeit anhand gemeinsamer Leistungskennzahlen verfolgen und klare Meilensteine für laufende Verbesserungen festlegen.
ESG- und Innovationsnachweis: Zusammenarbeit, die Nachhaltigkeit und Co-Innovation liefert
Marktforschungen zufolge wurde der globale Markt für Lösungen zur Zusammenarbeit mit Lieferanten im Jahr 2023 auf 4,45 Mrd. USD geschätzt und soll bis 2032 auf 12 Mrd. USD anwachsen, was zu einem großen Teil auf steigende ESG-Anforderungen und KI-gestützte gemeinsame Innovation zurückzuführen ist. Da der Druck auf Unternehmen wächst, ethische Beschaffungsstrategien einzuführen, ist es wichtig, Kennzahlen wie die Reduzierung von Scope-3-Emissionen, die Abschlussquote bei der ESG-Compliance, die Anzahl gemeinsamer Innovationsprojekte und Verbesserungen der Time-to-Market zu dokumentieren.
Zum Beispiel könnten Sie einen jährlichen Rückgang der CO2-Emissionen im Lieferantennetzwerk um mehr als 10 % ausweisen oder mehr als fünf Co-Innovationsinitiativen pro strategischem Lieferanten und Jahr abschließen. Die Zusammenarbeit im Lieferantennetzwerk ermöglicht eine wirksame Zusammenarbeit in der Lieferkette, die ESG-Performance transparent und messbar macht. Dank einer soliden Segmentierungsstrategie für Lieferanten können Unternehmen zudem wirkungsstarke Lieferanten auswählen, um gemeinsam an innovativen Produkten, gemeinsamen Sparinitiativen oder Nachhaltigkeitserfolge zu arbeiten.
Das Environmental Impact Center von Ivalua sowie die integrierten Kollaborationspläne helfen Käufern und Lieferanten dabei, ESG-Ziele festzulegen und aufeinander abgestimmte Innovationsroadmaps zu erstellen sowie Fortschritte über Echtzeit-Dashboards sichtbar zu machen, im Einklang mit umfassenderen unternehmensweiten Nachhaltigkeitszielen.
Sobald Sie den Nachweis für die Wirkung einer effektiven Zusammenarbeit mit Lieferanten auf Ihre Organisation erbracht haben, ist es an der Zeit, einen Prozess zur nachhaltigen Wertschöpfung zu etablieren. Im nächsten Abschnitt zeigen wir Ihnen, wie das gelingt.
Vom Nachweis zum Prozess: Der kontinuierliche Feedback-Loop der Zusammenarbeit
Die Wirkung von Zusammenarbeit lässt sich nicht mit statischen KPI-Momentaufnahmen belegen. Um nachhaltigen Wert zu erzielen, müssen Sie Daten kontinuierlich erfassen, analysieren und darauf reagieren. Ivaluas einheitliche Plattform ermöglicht es Ihnen, einen kontinuierlichen Feedback-Loop zu schaffen, der fortlaufende Verbesserungen unterstützt.
Werfen wir einen Blick auf die Schritte dieses Prozesses:
- Zusammenarbeiten: Binden Sie Ihre Lieferanten über eine einheitliche Plattform in alle Sourcing-Events, Vertragsverhandlungen, Leistungsverbesserungspläne und Innovationsinitiativen ein.
- Erfassen: Halten Sie jede Transaktion, jede Scorecard-Aktualisierung, jede Risikomeldung und jede ESG-Offenlegung in Ivaluas einheitlichen, zentralisierten Datenmodell fest, damit nichts in Tabellen oder getrennten Systemen verloren geht.
- Analysieren: Nutzen Sie Ivalua Analytics für Echtzeit-Transparenz über Trends, Benchmarks und Auffälligkeiten in der gesamten Lieferantenbasis. Gewinnen Sie sofortige Erkenntnisse zu allem, von Vertragsverlusten bis hin zur Liefertreue oder ESG-Lücken, ganz ohne manuelles Reporting.
- Verbessern: Nutzen Sie diese Erkenntnisse, um Probleme proaktiv anzugehen oder Konditionen bei Bedarf neu zu verhandeln. Sie können außerdem datengestützte Maßnahmenpläne starten oder Prioritäten gemeinsam mit Ihren Lieferanten neu ausrichten.
- Erneut zusammenarbeiten: Sobald diese Verbesserungen umgesetzt sind, verfügen Sie über eine noch stärkere Grundlage für die nächste Runde der Zusammenarbeit und profitieren von besseren Daten, um Innovation voranzutreiben.
Beachten Sie: Eine gemeinsam genutzte Datenplattform ist entscheidend, um diesen kontinuierlichen Verbesserungsprozess zu unterstützen. Anders als Einzellösungen, die lediglich an Legacy-Systeme nachträglich angebunden werden, wurde Ivaluas einheitliche S2P-Beschaffungsplattform von Grund auf für diesen geschlossenen Kreislauf entwickelt. Sie fungiert sowohl als Portal für die Zusammenarbeit mit Lieferanten als auch als zentrale Datenbasis, das ein unternehmensweites, skalierbares Einkaufsmanagement ermöglicht.
Was Einzellösungen Sie wirklich kosten
Eine einheitliche Plattform unterscheidet sich von getrennten Einzellösungen oder unflexiblen ERP-nativen Modulen und bietet deutlich bessere Transparenz, Kontrolle und Skalierbarkeit. Hier sind drei Gründe, warum die einheitliche Plattform von Ivalua traditionellen Lösungen überlegen ist:
- Eine einzige richtige Datenquelle: Bei Ivalua befinden sich sämtliche Lieferanteninformationen, darunter Verträge, Scorecards, Transaktionen, Risikoereignisse, ESG-Kennzahlen und mehr, an einem Ort. Das beseitigt Versionskonflikte und Integrationsprobleme, die bei der Nutzung getrennter Tools entstehen. Mit einer gemeinsamen Datenbasis können Lieferanten und Einkäufer effektiver zusammenarbeiten.
- Durchgängige Workflow-Kontinuität: Die Zusammenarbeit mit Lieferanten muss über den gesamten Sourcing-Zyklus hinweg wirksam sein, von der Vertragsausführung über die Bestellung bis hin zu Rechnungsstellung und Zahlung. Ivaluas vernetzter Workflow sorgt für Transparenz in jedem Teil des Sourcing-Prozesses, vom Cashflow bis zur Compliance, was besonders bei Störungen oder Eskalationen entscheidend ist.
- Eigenverantwortung und Agilität: Mit Ivalua verwalten Sie sämtliche Konfigurationen, Reportings und Integrationen intern und vermeiden so kostspielige Anbieteranpassungen. Dadurch können Sie sich schnell an neue Richtlinien oder Nachhaltigkeitsvorgaben anpassen. Chassis Brakes International betreibt beispielsweise 25 aktive Beschaffungsintegrationen mit SAP über Ivalua und belegt damit die Fähigkeit der Plattform, Multi-ERP-Umgebungen zu unterstützen und gleichzeitig einen globalen, standardisierten Prozess beizubehalten.
Weil Ivalua die Zusammenarbeit mit Lieferanten zentral bündelt und robust in bestehende Systeme integriert, ist die Plattform mehr als ein Ort zum Teilen von Dokumenten. Ivalua ist eine flexible, sichere und skalierbare Softwarelösung für die Zusammenarbeit mit Lieferanten,, der zahlreiche Unternehmen wie z. B. Lufthansa, SKF und IPC International vertrauen.
Auch Tchibo setzt auf enge Zusammenarbeit mit Lieferanten
Dieses Muster zeigt sich nicht nur bei internationalen Industrieunternehmen, sondern auch in der DACH-Region. Tchibo betreibt in acht Ländern rund 900 Shops sowie über 16.000 Depots im Einzelhandel und ergänzt dieses Multichannel-Vertriebssystem um nationale Online-Shops.
Neben Kaffee bietet das Unternehmen auch Non-Food-Sortimente und Dienstleistungen an. Mit Ivalua verfolgt Tchibo das langfristige Ziel, Kostenpotenziale zu erschließen, Risiken besser zu steuern und den Einkauf als strategischen Werttreiber weiterzuentwickeln, unter anderem durch das Supplier-Relationship-Management- und Risikomanagement-Modul.
„Wir freuen uns darauf, unsere Strategie zur Digitalisierung der Beschaffung mit Hilfe der technischen Möglichkeiten der Ivalua-Plattform weiterzuentwickeln“, so Florian Ehring, Einkaufsleiter bei Tchibo.
Ob international agierender Konzerne oder deutsches Handelsunternehmen: Eine einheitliche Plattform für die Zusammenarbeit mit Lieferanten schafft in ganz unterschiedlichen Branchen einen messbaren Mehrwert.
Lieferantenmanagement: erfahren Sie von erfolgreichen Unternehmen, wie Sie Daten, Risiko, Performance und Zusammenarbeit meistern
So macht Ivalua die Effektivität der Zusammenarbeit mit Lieferanten in jeder Größenordnung nachweisbar
Die einzigartigen Fähigkeiten von Ivalua ermöglichen es, den Nutzen der Zusammenarbeit mit Lieferanten über alle vier Nachweisebenen hinweg zu belegen, unter anderem durch folgende Funktionen:
- Einheitliche S2P-Architektur: Zusammenarbeit sollte keine nachträglich angehängte Funktion sein. Stattdessen sollte sie in jede Phase des Beschaffungszyklus eingewoben sein. Als System für die Zusammenarbeit mit Lieferanten ermöglicht Ivalua Teams, mit Lieferanten in Kontakt zu treten, Daten zu verwalten und Wert zu schaffen, alles innerhalb einer einzigen, einheitlichen Beschaffungsplattform, die durchgängige Workflows unterstützt.
- Lieferantenrisiko und Performance Management: Dank integrierter Funktionen für das SRM bietet Ivalua Risikoüberwachung und Performance-Tracking über ein einheitliches Dashboard, sodass Einkäufer und Lieferanten in Echtzeit auf Scores, Risikowarnungen und Verbesserungspläne zugreifen können. Diese Transparenz ermöglicht gemeinsame Planungsprozesse und geteilte Verantwortung.
- Environmental Impact Center und Kollaborationspläne: Nachhaltigkeit und Innovation sollten gemeinsam gesteuert werden. Die Software von Ivalua für die Zusammenarbeit mit Lieferanten ermöglicht es Ihnen, Ziele festzulegen und die ESG-Compliance einfach über Dashboards zu verfolgen, die das Verhalten von Lieferanten mit unternehmensweiten Nachhaltigkeitszielen verknüpfen. Sowohl Lieferanten als auch Einkäufer können Fortschritte teilen und effizient in einem einheitlichen, integrierten Workflow zusammenarbeiten.
- Multi-ERP-Integration und Ownership-Modell: Viele globale Unternehmen verfügen über komplexe Systeme und mehrere ERP-Systeme. Mit Ivalua behalten Teams die Kontrolle über Integration, Konfiguration und Reporting mittels einer gemeinsamen Datenplattform. Ivalua unterstützt zahlreiche aktive Integrationen in SAP und andere Unternehmenssysteme, sodass kein Vendor-Lock-in entsteht. Diese Agilität ermöglicht es Ihnen, mit veränderten Geschäftsmodellen, Vorschriften und selbst M&A-Szenarien zu skalieren, sich anzupassen und weiterzuentwickeln.
Als anerkannter Marktführer im Forrester Wave™: Supplier Value Management Platforms, Q3 2024 bedient Ivalua Einkaufsteams mit mittlerem bis hohem Reifegrad. Dabei handelt es sich um große, global agierende Organisationen, die eine Plattform für die Zusammenarbeit mit Lieferanten benötigen, die strategische Wirkung ermöglicht und dabei hilft, den strategischen Wert des Einkaufs datenbasiert zu belegen.
Zusammenarbeit mit Lieferanten als messbarer Wettbewerbsvorteil
In der Vergangenheit war die Wirkung der Zusammenarbeit mit Lieferanten schwer zu quantifizieren. Doch im heutigen Umfeld von Volatilität in der Lieferkette, regulatorischer Kontrolle und steigenden Nachhaltigkeitsanforderungen brauchen Sie handfeste Nachweise für die Zusammenarbeit in der Lieferkette. Ein System, das Zusammenarbeit unterstützt und gleichzeitig Nachweise für deren Wirkung auf operative Effizienz, Risikominderung, Leistungsverbesserung und ESG-Fortschritt liefert, ist unverzichtbar.
Sobald Sie Nachweise über alle vier Ebenen hinweg vorliegen haben, können Sie einen Zyklus kontinuierlicher Verbesserung starten und gemeinsam mit Ihren besten Lieferanten Innovation vorantreiben. Ivaluas einheitliche Plattform beseitigt Silos, eliminiert manuelle Aufgaben und verankert die Zusammenarbeit im gesamten S2P-Lebenszyklus.
Entdecken Sie, wie Ihnen eine Lieferantenmanagement-Lösung wie Ivalua dabei hilft, den geschäftlichen Wert der Zusammenarbeit mit Lieferanten zu messen und den Einkauf als echte strategische Funktion zu positionieren.
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FAQs
Zusammenarbeit mit Lieferanten bezeichnet die enge Kooperation mit Lieferanten, um Performance zu verbessern, Risiken zu reduzieren und Innovation voranzutreiben. Ihre Bedeutung liegt in der Fähigkeit, die Liefersicherheit zu stärken, die Time-to-Market zu beschleunigen und Kosten- sowie Qualitätsverbesserungen zu erschließen. Unterstützt durch moderne Praktiken des Lieferantenmanagements und einheitliche Workflows steigert Zusammenarbeit die Transparenz, verbessert die Entscheidungsfindung und erhöht die Effizienz im Einkauf. In der heutigen globalen Wirtschaft sind Lieferanten strategische Partner und keine reinen Transaktionslieferanten, weshalb Zusammenarbeit für Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz unverzichtbar ist.
Eine Plattform für die Zusammenarbeit mit Lieferanten ist eine einheitliche Umgebung, in der Einkäufer und Lieferanten gemeinsam Sourcing, Verträge, Performance und Innovation steuern. Ein Lieferantenportal unterstützt dagegen in der Regel nur grundlegende Transaktionen wie die Bestätigung von Bestellungen oder die Einreichung von Rechnungen. Echte Software für die Zusammenarbeit mit Lieferanten bietet gemeinsam genutzte Performance-Dashboards, Co-Innovation-Tools, Risikoüberwachung und Workflow-Automatisierung. Sie fungiert als vollständige Plattform für den Einkauf und nicht nur als Login-Seite.
KI im Einkauf verbessert die Zusammenarbeit, indem sie Lieferantenhistorie, Preistrends, Lieferzeiten und Informationen von Drittanbietern analysiert, um wertvolle Erkenntnisse zu gewinnen. Sie stärkt Strategien zur Risikominderung, indem sie frühzeitig Warnsignale, potenzielle Risikoereignisse bei Lieferanten und Compliance-Lücken erkennt, bevor diese sich auf den Betrieb auswirken. KI empfiehlt zudem Maßnahmen, unterstützt bei Verhandlungen und automatisiert Routineaufgaben, sodass Teams sich auf strategische Lieferantenpartnerschaften konzentrieren können.
Die Lieferanten-Performance verbessert sich, wenn der Einkauf strukturiertes Lieferanten-Performance-Tracking, segmentierte Beziehungsstrategien und eine Segmentierungsstrategie für Lieferanten nutzt, um strategische Partner zu priorisieren. Zusammenarbeit sollte gemeinsame Planungsprozesse, transparente Ziele und geteilte KPIs umfassen. Mit Tools wie Lieferanten-Scorecards werden Verbesserungspläne messbar und lassen sich an den Unternehmenszielen ausrichten.
Zu den häufigsten Hindernissen zählen Legacy-Beschaffungssysteme, fehlende Datenstandardisierung und isolierte Prozesse. Mangelhafte Einkaufsintegration, eine starke Abhängigkeit von Excel-Tabellen und manuelle Beschaffungsprobleme verlangsamen die Einführung. Datensilos erschweren es, gemeinsame Transparenz zu schaffen, was die Wirkung der Zusammenarbeit einschränkt. Eine erfolgreiche Einführung erfordert einheitliche Workflows, gemeinsame KPIs und ein durchdachtes Change Management.
Einheitliche S2P-Tools zentralisieren Lieferantendaten und die Zusammenarbeit über Sourcing, Vertragsmanagement, Einkauf, Rechnungsstellung und Analysen hinweg. Das unterstützt ein nahtloses Beschaffungsmanagement und beseitigt die Fragmentierung, die durch Einzellösungen entsteht. Mit Cloud-Einkaufstechnologie teilen Lieferanten und Einkäufer Daten, Dokumente und Workflows in Echtzeit, statt zwischen verschiedenen Systemen zu wechseln.
Im Beschaffungs- und Supply-Chain-Management stehen häufig zwei Prozesse im Mittelpunkt: Source-to-Pay (S2P) und Procure-to-Pay (P2P). Beide Prozesse sind entscheidend, um Beschaffungsabläufe und Ausgaben zu optimieren, Compliance sicherzustellen und einen reibungslosen Ablauf der Lieferkette zu gewährleisten. Source-to-Pay (S2P) deckt den gesamten Beschaffungszyklus ab, einschließlich Sourcing, Vertragsmanagement und Lieferantenmanagement, während sich Procure-to-Pay (P2P) auf Einkauf, Rechnungsstellung und Zahlungen konzentriert. Übrigens werden „Procure-to-Pay“ und „Purchase-to-Pay“ häufig synonym verwendet: Es gibt keinen funktionalen Unterschied, beide Begriffe beschreiben denselben, vollständigen Beschaffungszyklus von der Anfrage bis zur Zahlung. Manche Organisationen bevorzugen den einen oder anderen Begriff, gemeint ist jedoch derselbe Prozess.










